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Aktuelles aus dem Bezirk


Erinnern, Gedenken, Verantwortung - Antiziganismus bekämpfen!

Heute ist der europäische Tag des Gedenkens an die von den Nazis und ihren Verbündeten verfolgten und ermordeten Sinti und Roma. Der 2. August ist seit 2015 offizieller Gedenktag an den Porajmos, den Genozid an den europäischen Roma mit bis zu 500.000 Opfern. Konkret bezieht sich dieses Datum auf die Nacht vom 2. auf den 3. August 1944, als die noch verbliebenen 4300 Sinti und Roma des sogenannten „Zigeunerlagers“ in den Gaskammern des Vernichtungslagers Auschwitz ermordet wurden.

Wir gedenken der Ermordeten und ergreifen Partei für all jene, die antiziganistischer Verfolgung, Bedrohung und Gewalt ausgesetzt sind.

1936 errichteten die Nazis das Zwangslager Marzahn und internierten alle Sinti und Roma, derer sie in Berlin habhaft werden konnten. Die meisten der Gefangenen wurden 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet. Am Otto-Rosenberg-Platz erinnert die Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn an die Verbrechen der Nazis. Der Namensgeber des Platzes wurde in Marzahn gefangen gehalten und überlebte die spätere Deportation nach Auschwitz.

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat eine besondere Verpflichtung für diesen Ort und auch eine Verpflichtung dazu beizutragen, das Geschehene nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Es ist unsere Aufgabe, uns jeder Form von Antiziganismus, Antisemitismus und Rassismus aktiv entgegen zu stellen. Niemand darf schweigen, wenn Mitmenschen zu Opfern werden. Ein aktives Erinnern muss für uns bedeuten, das Gedenken an die Verbrechen mit dem Kampf gegen Neonazismus zu verbinden.

Linker Treff

Henny-Porten-Straße 10-12

12627 Berlin

 

Tel.: 030 5412130

Mail: Die Linke M-H

Die Geschäftsstelle ist bis zum 7. Oktober 2022 geschlossen.

Unsere Abgeordneten
Im Bezirksamt
Juliane Witt

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