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Aktuelles aus dem Bezirk

Wir fordern Sofortmaßnahmen zum Hitzeschutz: Freigabe der Seen im Bezirk zum Baden mit Rettungsdienst und Toiletten

Bisher blockiert das Bezirksamt alle Maßnahmen, die ein geordnetes Baden an den Seen im Bezirk ermöglichen, trotz 40 Grad Hitze. Ebenso verhindern CDU und SPD Sofortmaßnahmen wie kostenloses Trinkwasser in allen öffentlichen Einrichtungen.

Der Hitzeschutz in Marzahn-Hellersdorf ist nach wie vor unzureichend. Vom Berliner Senat werden keine zusätzlichen Mittel für Maßnahmen zum Hitzeschutz bereitgestellt. Selbst das Hitzetelefon muss aus eigenen finanziellen Mitteln getragen werden, anstatt dauerhaft finanziert zu werden.

Wir fordern weiterhin, dass in allen öffentlichen Einrichtungen, beispielsweise in Bibliotheken, kostenlos Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird. Diese Forderung wird von CDU und SPD massiv blockiert. Lediglich im Sozialbereich, der in Verantwortung der Linken liegt, wurden erste Maßnahmen umgesetzt. So haben unter anderem Stadtteilzentren und das Sozialamt Angebote zum Hitzeschutz geschaffen und bieten kostenlos Trinkwasser für alle Besucher an.

Darüber hinaus müssen auch an den Badeseen in Biesdorf und Kaulsdorf sowie an anderen stark genutzten Aufenthaltsorten vernünftige Bedingungen geschaffen werden. Es muss dringend ein Rettungsdienst, vom Bezirksamt beauftragt, vor Ort tätig werden. Weiterhin müssen umgehend mobile Toiletten aufgestellt werden. Es ist zu erwarten, dass an diesem Wochenende Tausende Menschen an die Seen fahren, obwohl die Bedingungen vor Ort aufgrund jahrelanger Ignoranz der Regierungsparteien katastrophal sind.

Angesichts immer häufiger auftretender Hitzewellen braucht Marzahn-Hellersdorf eine konsequente und ausreichend finanzierte Hitzeschutzstrategie. Die bisherigen Maßnahmen greifen zu kurz oder wurden weggekürzt.

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