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Aktuelles aus dem Bezirk

Übergriff auf ehrenamtliche Wahlkämpferin in Marzahn: Die Linke fordert Aufklärung und Entschuldigung von Vonovia

Am 27. August wurde eine ehrenamtliche Wahlkämpferin der Linken in einem Wohnhaus der Vonovia in der Bärensteinstraße 44 in Marzahn verbal angegriffen und später körperlich bedrängt. Nach ihrer Schilderung versuchte ein Hausmeister zunächst, sie unter verbalen Angriffen daran zu hindern, Wahlwerbung in die Briefkästen der Mieterinnen und Mieter einzuwerfen. Als sie seiner Forderung nicht nachkam, da Parteien das Recht haben Bürgerinnen und Bürger über politische Themen und Inhalte - erst recht im Wahlkampf - zu informieren, wurde er auch körperlich übergriffig. Erst als die Wahlkämpferin lautstark darauf bestand, dass er von ihr ablassen solle, beendete er den körperlichen Übergriff und setzte seine verbalen Angriffe fort.

Die Linke Marzahn-Hellersdorf wandte sich daraufhin an Vonovia und verlangte Auskunft über den Hergang und eine Bewertung des Unternehmens zu dem geschilderten Übergriff. Bis heute hat Vonovia weder auf die Fragen reagiert noch sich bei der betroffenen Wahlkämpferin entschuldigt.

Dazu erklärt Kristian Ronneburg, Bezirksvorsitzender der Linken Marzahn-Hellersdorf:

„Wir verurteilen den verbalen und körperlichen Übergriff auf unsere ehrenamtliche Wahlkämpferin aufs Schärfste. Vonovia muss den Vorfall unverzüglich und lückenlos aufklären und sich bei der Betroffenen entschuldigen.

Es darf nicht sein, dass ein Wohnungskonzern oder seine Beschäftigten Parteien daran hindern, Mieterinnen und Mieter über ihre politischen Ziele zu informieren. Sollte Vonovia die Verteilung von Wahlinformationen gezielt gegen einzelne Parteien unterbinden, wäre das eine nicht hinnehmbare Benachteiligung im demokratischen Wahlkampf.

Ehrenamtliches politisches Engagement darf niemals mit Einschüchterung oder körperlichen Übergriffen beantwortet werden. Wir erwarten von Vonovia eine schnelle und eindeutige Reaktion."

 

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