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Aktuelles aus dem Bezirk

Zum Start der Bädersaison und der Eröffnung des Kinderbads Platsch: Marzahn-Hellersdorf braucht endlich ein Freibad

Mit der Öffnung der Freibäder und dem Start des Kinderbads Platsch beginnt für viele Kinder und Familien die Sommerzeit. Gerade in einem wachsenden Bezirk wie Marzahn-Hellersdorf zeigt sich dabei jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig wohnortnahe Schwimm- und Freizeitangebote sind.

Dazu erklärt Sarah Bigall, Vorsitzende der Linksfraktion in der BVV-Marzahn-Hellersdorf:

„Schwimmen zu lernen ist eine grundlegende Fähigkeit. Es erhöht die Sicherheit von Kindern, fördert ihre Gesundheit und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Dennoch können viele Kinder heute nicht ausreichend schwimmen. Lange Wartezeiten bei Schwimmkursen, fehlende Wasserflächen und soziale Barrieren erschweren den Zugang. Umso wichtiger sind Angebote wie das Kinderbad Platsch in Marzahn, die Kindern die Möglichkeit geben, frühzeitig und spielerisch den Umgang mit dem Wasser zu erlernen.

Gleichzeitig bleibt die Situation in Marzahn-Hellersdorf unbefriedigend. Unser Bezirk verfügt bis heute über kein eigenes Freibad. Familien müssen oft weite Wege in andere Bezirke zurücklegen, um an heißen Sommertagen schwimmen oder sich abkühlen zu können. Das ist weder zeitgemäß noch gerecht.

Die Linke fordert deshalb, die Planungen für ein Freibad in Marzahn-Hellersdorf endlich voranzubringen. Ein Freibad ist kein Luxus, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Gerade Kinder, Jugendliche und Familien brauchen wohnortnahe Orte für Sport, Erholung und Begegnung.

Darüber hinaus fordern wir, den Eintritt in die Berliner Bäder für alle Kinder und Schüler*innen unter 18 Jahren kostenfrei zu gestalten. Der Zugang zu Schwimmbädern darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Wer möchte, dass alle Kinder schwimmen lernen können, muss finanzielle Hürden abbauen. Kostenfreie Bäder für Kinder und Jugendliche wären ein wichtiger Beitrag gegen soziale Ungleichheit und für mehr Bildungsgerechtigkeit im Sport.“

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