Israel und Palästina – Historisches Geschehen und gesellschaftliche Weichenstellungen

Ort: Helene-Weigel-Platz 7, 12681 Berlin

Der 14. Mai 1948 ging als Gründungsdatum des Staates Israel und Beginn des ersten Nahostkriegs in die Geschichte ein. Zu der von der UN-Vollversammlung 1947 ebenfalls beschlossenen parallelen Gründung eines arabischen Staates in Palästina kam es nicht. Seither prägt der israelisch-arabische bzw. israelisch-palästinensische Konflikt maßgeblich die Entwicklungen in der Nahostregion.

Mit unserer Veranstaltung wollen wir vor allem einen Blick zurück werfen: Was hat zur Gründung des Staates Israel 1948 geführt?
Was ist dessen Vorgeschichte? Und warum wurde zeitgleich kein palästinensischer Staat gegründet? Neben historischen Weichenstellungen sollen zudem innerisraelische Entwicklungen sowie Konstellationen auf regionaler und internationaler Ebene in Vergangenheit und Gegenwart thematisiert werden. Referentin an diesem Abend wird die Nahostwissenschaftlerin Dr. Angelika Timm sein. Sie hat von 2008 bis 2015 das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv geleitet. Zuvor lehrte sie an der Humboldt-Universität und der Freien Universität in Berlin sowie an mehreren israelischen Universitäten.